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| Sucheinsatz am Großvenediger - 3. bis 6. April 2010 | ||||||
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Suche nach vermissten Schneeschuhwanderern aus Deutschland. Die vier
Bergsteiger wollten am Samstag, 3. April von der Kürsingerhütte aus den
Großvenediger besteigen und sind seither nicht mehr zurückgekehrt. Im Einsatz standen mehr als 30 Mann der Bergrettung Matrei, sowie die Bergrettung Prägraten und Neukirchen (S). |
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1. Tag: Samstag, 3. April |
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Die Suche beginnt bereits am späten Samstagabend. In der Nacht entschließt sich die Bergrettung Matrei, dass eine erste Suchmannschaft zur Neuen Pragerhütte aufsteigt. Doch im Innergschlöß musste die Gruppe umkehren - das Wetter ließ keinen weiteren Aufstieg zu. |
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2. Tag: Sonntag, 4. April |
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Am nächsten Morgen erfolgen weitere Aufstiege zur Neuen Pragerhütte und
ins Villtragental - die Suche blieb wieder ohne Erfolgserlebnis. Windböen
bis zu 120 km/h, Schneefall und dichter Nebel verhinderte einen Aufstieg
Richtung Venedigergipfel. Ein Hubschrauber des Innenministeriums unterstütz dabei die Suchmannschaften der Bergrettung Matrei. Dieser konnte jedoch nur bis ins Innergschlöß vordringen. Die Bergrettung Prägraten und Neukirchen suchen parallel dazu ihr Einsatzgebiet ab. |
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3. Tag: Montag, 5. April |
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Wieder schlechtes Wetter -
die Hubschrauber bleiben am Boden. Zu Mittag steigen 9 Bergretter und -innen gemeinsam mit 9 Mann der Bergrettung Neukirchen und einem Alpinpolizisten auf die Kürsingerhütte auf, um eventuell von der Salzburger Seite zur Venedigerscharte zu gelangen. Doch durch die schlechten Wetterbedingungen sind die Suchtruppen gezwungen, die Suche abzubrechen. Untätig mussten die Retter eine Nacht auf der Kürsingerhütte verweilen. |
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4. Tag: Dienstag, 6. April |
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Um 5 Uhr konnten die
Bergrettungsmannschaften von der Kürsingerhütte die Suche fortsetzen.
Optimismus keimte auf. Der Himmel war sternenklar, das Wetter hat sich
schlagartig gebessert. Bereits in der Dunkelheit ging es bei über einem
halben Meter Neuschnee weiter zur Venedigerscharte. Gleichzeitig wurde im Matreier Tauernhaus alles für den Hubschraubereinsatz vorbereitet. Bereits in der Nacht startete ein Hubschrauber des BMI in Klagenfurt, um dann bei Morgendämmerung im Tauernhaus den ersten Suchflug zu starten. Bereits nach 15-20 Minuten konnten die vier Schneeschuhwanderer vor ihrem Biwak aufgefunden werden werden. Die vier Bergsteiger hatten 60 Stunden in einer Schneehöhle am Rainertörl überlebt. Sie wurden von den Hubschraubern Libelle Kärnten und Christophorus 7 mit leichten Unterkühlungen und Erfrierungen ersten Grades geborgen.
mehr Bilder |
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| Die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Wien bedankt sich mit einem offiziellen Schreiben bei den Rettern der Bergrettung Matrei in Osttirol für den professionell geführten, intensiven Sucheinsatz. | ||||||
| Dankschreiben der Botschaft als PDF | ||||||
| Zeitungsberichte zum Sucheinsatz am Großvenediger | ||||||
| ORF Tirol | ALBINDRAMA Wettlauf gegen die Zeit am Großvenediger | |||||
| In Biwak drei Nächte auf Gletscher überlebt | ||||||
| Osttiroler Bote | Eiserne Disziplin rettete ihnen das Leben | |||||
| Tiroler Tageszeitung | Verzweifelte Suche nach Wanderern | |||||
| Nach drei Nächten und vier Tagen im Schneeloch kam Hilfe | ||||||
| Wanderer überlebten in Schneehöhle | ||||||
| Kleine Zeitung | Sturm, Schnee Nebel: Vier Deutsche weiter vermisst | |||||
| Das Wunder vom Venediger - "Es flossen Tränen des Glücks" | ||||||
| Südwest Presse | Wettlauf gegen die Zeit | |||||
| Vier vermisste Schneeschuh-Wanderer gerettet | ||||||
| Frankfurter Allgemeine Zeitung | Bergunfälle können teuer werden | |||||